Listen14 Konferenz | Gelungene Premiere

 

slider_logo-combiStimmt ver­an­stal­te­te am 6. Novem­ber 2014 die Listen14 gemein­sam als Ver­ein mit dem Insti­tut für Kom­mu­ni­ka­ti­on und Mar­ke­ting der Hoch­schu­le Luzern Wirt­schaft und den Bera­tungs­un­ter­neh­men Crys­tal Part­ners und Inven­tique.  Die Fak­ten und eine ers­te Zusam­men­fas­sung: 152 Teil­neh­mer aus 44 Unter­neh­men und Orga­ni­sa­tio­nen haben auf der Listen14 einen Tag lang gemein­sam gelernt und gefach­sim­pelt.

Listen14_079Custo­mer Expe­ri­ence, Design Thin­king, Big Data und sein Ver­hält­nis zu Human Cen­te­red Design – das klingt zunächst mal reich­lich theo­re­tisch. Die Key­note-Speaker und Refe­ren­ten aller­dings brach­ten die The­men schnell auf den Boden.

 

Listen14_111Lar­ry Lei­fer, einer der Erfin­der von Design Thin­king von der Stan­ford Uni­ver­si­ty, gab uns sogar prak­ti­sche All­tags­tipps: «Geht nicht allein auf die Jagd», gehört zu den unver­gess­li­chen Merk­sät­zen – schon gar nicht auf die Jagd nach gros­sen Ide­en. Die inter­dis­zi­pli­nä­re Zusam­men­set­zung der Teams ist ent­schei­dend für den Wow-Effekt. Elo­quenz ist Lar­ry Lei­fer weni­ger wich­tig. Er zieht Pro­to­ty­p­ing dem Brain­stor­ming vor.

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«Zeig es» ist bes­ser als «Beschreib es», und hier fand sich eine Schnitt­men­ge zu Mar­tin Ein­horn, dem Lei­ter der Markt­for­schung von Por­sche. Die Mei­nung von Kun­den las­se sich heu­te viel unmit­tel­ba­rer durch Gesichts­er­ken­nung erfor­schen als durch Befra­gun­gen. Die Mei­nung von Kun­den durch Soci­al Media zu erfah­ren hin­ge­gen habe sich als auf­wän­di­ger Flop erwie­sen.

Wenn die Listen14 nur einem Teil­neh­mer einen sol­chen schmerz­haf­ten Pro­zess erspart, hat sie sich schon gelohnt!

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Auch Carl-Frank Wes­ter­mann, der Sound-Bran­ding Exper­te, ver­zich­tet in der Mar­ken­füh­rung ger­ne auf gespro­che­ne Spra­che: Mit einer «Mar­ke im Ohr», einem mass­ge­schnei­der­ten Klang, las­sen sich Emo­tio­nen wecken, die im Kun­den noch lan­ge nach­wir­ken.

 

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Die Work­shops lies­sen eini­ge fas­zi­nie­ren­de rote Fäden im The­men­ge­men­ge erken­nen. Alle Refe­ren­ten bemüh­ten sich um Metho­den­kom­pe­tenz: Stimmt übte die Custo­mer Jour­ney mit inter­nen Kun­den. Wie soll man exter­ne Kun­den begeis­tern, wenn man intern nur schlech­te Erleb­nis­se hat oder pro­du­ziert!

 

Die Custo­mer Jour­ney war auch essen­ti­ell beim Work­shop von Suva und SAS: Wie geht man am bes­ten mit der kost­ba­ren Resour­ce Wer­be­bud­get um? Wenn man weiss, an wel­chen Touch­points man wel­che Ziel­grup­pe an bes­ten erwischt – und Big Data könn­te genau die­ses Wis­sen bereit­stel­len – dann kann man Wer­be­kam­pa­gnen bes­ser steu­ern.

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Eine Pla­nungs- und Opti­mie­rungs­hil­fe ist auch der Custo­mer Centri­ci­ty Score der Hoch­schu­le Luzern. Er misst, an wel­chen Punk­ten sich die Unter­neh­men nach Ansicht der Mit­ar­bei­ter hin­sicht­lich der Kun­den­zen­trie­rung ver­bes­sern könn­ten.

Die Work­shops von SIX und von Lar­ry Lei­fer lies­sen die Teil­neh­men­den zu Exper­ten für Pro­to­ty­p­ing wer­den. Beim einen bau­ten wir das Geld der Zukunft, beim nächs­ten das Auto, das ohne Fah­rer aus­kommt.

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Die Theo­rie wur­de zum Spiel mit Lego, Papp­kar­tons und Kle­be­band. Tem­po­brain und Swiss­com brach­ten uns neue Ver­kaufs­me­tho­den näher. Hier wird der online Han­del durch per­sön­li­che Bera­tung attrak­ti­ver, dort das Smart Pho­ne über «Beacons» zum Ein­kaufs­be­ra­ter. Mini­sen­der navi­gie­ren Kun­den dabei zu pas­sen­den Ange­bo­ten im Laden. Jen­seits des gene­rier­ten Wis­sens war die Listen14 ein idea­ler Platz zum Aus­tausch und zum Kon­takte­knüp­fen. Gleich­zei­tig war sie ein Pro­to­typ.

 

 

 

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Nomen est Omen: Jetzt hofft der Ver­ein Lis­ten wir auf die eine oder ande­re Ite­ra­ti­on, um sie zum opti­ma­len Pro­dukt zu gestal­ten. Feed­back wird ger­ne über die Kom­men­tar­funk­ti­on und über die Lis­ten Face­book Sei­te ent­ge­gen genom­men!